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Chronik

1925-1938 1939-1945 1956-1963
1964-1965 1965-1967 1970(1)
1970(2) 1970(2) 1975
1978-1984 1985 1987-1996
1998 2001 2002
Feber 2003 März 2003 1. Mai 2003
27. Jänner 2004 18. Mai 2004 24. April 2005
04. Dezember 2005 Status Quo

Status Quo

Derzeit besteht der Verein aus 55 Mitgliedern, wobei im Durchschnitt etwa 35 Musiker bei den Proben sind. Wir treffen uns einmal pro Woche um gemeinsam zu musizieren.

Das musikalische Repertoire erstreckt sich von der symphonischen Blasmusik über spezielle "Wiener Musik" bis hin zu modernen Blasmusikbearbeitungen; aber auch österreichische Traditions- und Militärmärsche, sowie Polkas und Walzer stehen auf dem Programm.

Der Musikverein tritt vor allem bei der Gestaltung von Festen, bei Konzerten im Rahmen der Bezirksfestwochen, durch die Teilnahme an Aktivitäten des Wiener Blasmusikverbandes, als Vertretung Wiens bei verschiedenen Landesmusikfesten, sowie durch die Veranstaltung vereinseigener Konzerte musikalisch in Erscheinung.

04. Dezember 2005
1. Benefizkonzert

Am 04. Dezember 2005 spielte der Musikverein Rudolfsheim-Fünfhaus zum Ersten Mal in seiner Geschichte ein Benefizkonzert zu Gunsten einer anderen Musikkapelle. Sponsoren, sowie Zuhörer des Konzerts spendeten zu Gunsten der vom Hochwasser stark geschädigten Musikkapelle aus Pflach (Tirol). Eine Summe von 2610€ wurden an die Vertreter der Musikkollegen aus Pflach überreicht.
Firmensponsoren des Tages: Der Bäcker Felber, Yamaha, Der Verbund, E&S - Ertrag und Sicherheit Investmentfonds, Pfarre Akkonplatz.

24. April 2005
Neuer Kapellmeister

Am 24. April 2005 legte Birgit Selhofer ihr Amt als Kapellmeisterin unseres Vereins offiziell nieder. Unser Musikkollege Johannes Naber übernimmt ab heute diese ghroße Aufgabe. Johannes Naber ist in der EDV tätig und hat schon im Alter von 7 Jahren Klavierunterricht erhalten und spielt außerdem noch Posaune und Tuba.

18. Mai 2004
Obmannwechsel

Am 18. Mai 2004 legte Egle Robert nach nur 15 Monaten das Amt als Obmann aus beruflichen Gründen zurück. In der Not ist der Vorstand dann an Ehrenobmann Mag. Bruner Christian herangetreten, der sich bereit erklärte das Amt des Obmanns interimistisch zu übernehmen.

27. Jänner 2004
Ernennung eines Ehrenobmanns

Bruner Christian wurde für seine langjährige Tätigkeit als Obmann offiziell zum Ehrenobmann ernannt.

1. Mai 2003
Maiaufmarsch mit Frauenpower

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielen bei einem Auftritt mehr Frauen als Männer. Was zunächst für einen Zufall gehalten wird, wiederholt sich in der Folge noch des Öfteren.

März 2003
Probenwochenende

Am 15. und 16. März 2003 gibt es eine Neuheit im Verein. Das Erste Probewochende in Zeillern (Niederösterreich) findet statt. An diesem Wochenende wird fleißig für die Konzertwertung 2003 sowie für das anstehende Frühlingskonzert geprobt. Der Spaß kommt aber auch nicht zu kurz und durch Kegeln und Bier wird für manchen die Nacht recht kurz.

Feber 2003
Obmannwechsel

Im Feber 2003 legt Mag. Christian Bruner nach fast 16 Jahren sein Amt als Obmann nieder. Sein langjähriger Stellvertreter Dipl.-Ing. Robert Egle wird sein Nachfolger.

2002
Wir ziehen wieder um

Im August 2002 zieht der Musikverein wieder zurück in die Berufsschule des 15. Bezirks in der Hütteldorfer Straße 7-17. Wir bekommen den alten Heizraum, welcher als Gymnastiksaal umfunktioniert wurde, als Probelokal. Sogar einen Nebenraum bekommen wir dazu, damit wir unsere "Bar" einrichten konnten. Ebenso erhielten wir Platz für unsere Noten, das Schlagzeug, die Uniformen... Dank der großzügigen Unterstützung durch die Gemeinde Wien und den Bezirk erhält der Saal einen Parkettboden und eine Holzdecke wodurch eine gute Akustik gewährleistet ist. Durch die neuen Räumlichkeiten sind die Proben zu "Pantoffelproben" geworden, da der Parkettboden von Straßenschuhen verschont bleiben soll.

2001
Neue Kapellmeisterin

Im Juni 2001 legt Hr. Fröschl sein Amt als musikalischer Leiter nach 16jähriger Tätigkeit zurück. Die Nachfolge übernimmt Birgit Selhofer - Zum 1. Mal in der Geschichte des Musikvereins steht eine Frau am Dirigentenpult.
Birgit Selhofer studiert zum Zeitpunkt der Amtsübernahme Orchesterdirigieren und Chordirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

1998
Noch ein Umzug

Nachdem die Berufsschule Hütteldorfer Straße generalsaniert wird, müssen wir uns im Sommer 1998 wieder einmal auf die Suche nach einer neuen Unterkunft machen.

Wir finden sie im BRG XV Diefenbachgasse, wo wir die Möglichkeit bekommen, im Musiksaal unsere Proben abzuhalten. Außerdem dürfen wir die leerstehende Schulwartwohnung für die Unterbringung unserer Noten, Instrumente, Uniformen usw. benützen. Die freundliche Aufnahme, die angenehme Atmosphäre und die gute Zusammenarbeit von Schule und Musikverein hat dazu geführt, dass wir uns hier schnell eingelebt haben und uns "wie zu Hause" fühlen.

1987-1996
Bezirksblasorchester

Im November 1987 legt Mag. Findl seine Funktion als Obmann des Musikvereines nieder - ihm folgt Mag. Christian Bruner, der sich mit viel persönlichem Engagement bis Feber 2003 dafür einsetzt, seine Musiker zusammenzuhalten und den Musikverein nach außen hin bestmöglichst zu repräsentieren. 1991 ist es soweit - wir dürfen unser "Jägerimage" ablegen. Im Rahmen des Frühlingskonzertes stellt der Musikverein seine neuen Trachten vor. Gleichzeitig erfolgt eine teilweise Namensänderung auf "Musikverein Rudolfsheim-Fünfhaus". Das Orchester wird offiziell zum Bezirksblasorchester des 15. Bezirks erklärt.

Die neue Tracht ist eine Anlehnung an die Festtracht der Weinhauer (Teile des 15. Bezirks waren bis ins 19. Jahrhundert Weinbaugebiete; die Weintraube ist auch Bestandteil des Bezirkswappens, das die Musikerinnen und Musiker als Emblem am linken Ärmel der Trachtenjacke tragen) - und besteht aus blauer Jacke und weinrotem Gilet zu schwarzen Hosen bzw. Röcken. Die Marketenderinnen tragen die Festtracht Wien-Umgebung - dunkelblaue Dirndln mit Goldverschnürung und altrosa Schürze.

Passend zur neuen Tracht erhält der Musikverein eine neue Vereinsfahne, die am 10. November 1996 in der Pfarrkirche "Rudolfsheim" feierlich geweiht wird. Fahnenpatin ist Frau Elisabeth Stanek.

1985
Neuer Kapellmeister

Unser Musikverein ist 60 Jahre alt geworden!

Gefeiert wird mit einem Festkonzert am 18. Mai 1985 im Festsaal der Bezirksvorstehung Wien XV, Gasgasse 8-10. Dieses Konzert gestalten wir gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Baldramsdorf (Kärnten), wo wir 1984 einen herrlichen Musikerausflug verbringen durften.

Am 19. Mai findet ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Breitensee, Laurentiusplatz 2, statt und anschließend gibt es ein Frühschoppenkonzert im Pensionistenheim "Schmelz". Im Herbst 1985 legt Prof. Matzek sein Amt als Kapellmeister nieder und der Musikverein begibt sich einmal mehr auf Kapellmeistersuche. Vorübergehend übernimmt Obmann Mag. Findl wieder die musikalische Leitung des Vereins.

Seinen Nachfolger konnten wir erst nach langem (sehr langem) und gutem Zureden davon überzeugen, dass
  • er sicherlich genau so gut dirigieren kann wie er Trompete spielt,
  • er der einzig richtige Mann für diese Aufgabe ist,
  • dem Verein nichts besseres passieren kann,
  • und und und...


Nachdem wir ihm versprochen haben, ihn nicht Kapellmeister zu nennen sondern Kapellenleiter, hat er schließlich zugesagt - Rudolf Fröschl. Herr Fröschl übt dieses Amt bis Juni 2001 aus und führt den Musikverein in all den Jahren seines Wirkens zu immer neuen Höchstleistungen.

1978-1984
Wieder Veränderung

Da das Gasthaus "Paradeiser" mit 31. Dezember 1977 geschlossen wird, muss der Verein wieder einmal auf "Herbergssuche" gehen. Nach einigem Hin und Her landen wir schließlich in der Berufsschule Hütteldorfer Straße 7-17, in der wir für die nächsten 21 Jahre unsere Bleibe finden. Auf der Bühne des Theatersaales können wir unsere Proben abhalten und außerdem wird uns ein Nebenraum zur Verfügung gestellt, in dem wir unsere Noten, Instrumente und Uniformen unterbringen können. Nach der vollständigen Auflösung des Musikvereins "Breitensee" werden Obmann Ischpold und einige Musiker vom Musikverein "Rudolfsheim" aufgenommen.

Das Festkonzert anlässlich des Nationalfeiertages 1978 ist gleichzeitig das Abschiedskonzert von Kapellmeister Bauerstätter, der mit diesem Tag die musikalische Leitung des Vereins abgibt. Bei der Vorstandssitzung am 30. Oktober 1978 wird Herr Ferdinand Haberl als Nachfolger vorgestellt.

Am 27.Juni 1979 legt Josef Wend sein Amt als Obmann des Musikvereins zurück. Er wird bei der Generalversammlung am 16. September - in Anerkennung für seine langjährige verdienstvolle Tätigkeit im Verein - zum Ehrenobmann ernannt. Neuer Obmann des Vereins wird Mag. Wolfgang Findl.

Und wieder ist ein Festkonzert anlässlich des Nationalfeiertags Schauplatz einer Veränderung: Am 26. Oktober 1980 gibt Kapellmeister Haberl seinen Rücktritt bekannt. Neuer Kapellmeister wird Herr Heinrich Pek, der den Verein bis 1983 leitet. Anschließend übernimmt Obmann Mag. Findl zusätzlich zu seinem Amt die Funktion des musikalischen Leiters.

Herbst 1984: Auf der Suche nach einem neuen Kapellmeister sind wir endlich fündig geworden - Prof. Ferdinand Matzek (Klarinettenlehrer an der Musikschule Wien XV.) "erlöst" Mag. Findl von seiner doch sehr aufreibenden Doppelfunktion als Obmann und Kapellmeister.

1975
Die neue Fahne

Passend zu den neuen Jägertrachten erhält der Musikverein eine neue Vereinsfahne.

Während eines Festgottesdienstes am 8. Juni 1975 wird die neue Fahne von Prälat Msgr. Dr. Gstaltmeyr feierlich geweiht. Fahnenpatin ist Frau Angela Lechner, die auch in früheren Jahren immer wieder als Gönnerin des Vereins in Erscheinung getreten ist.

Nach der Messe übersiedeln die Musiker ins Vereinslokal, wo die neue Fahne gebührend gefeiert wird.

1970
Jubiläumsständchen

Anlässlich des 45-jährigen Jubiläums findet am 20. September 1970 um 8 Uhr früh ein Ständchen für alle Gönner des Musikvereins statt. Um 10 Uhr wird in der Pfarrkirche "Rudolfsheim" eine Gedenkmesse gefeiert und anschließend erklingt ein Frühschoppen im Garten des Vereinsheims (Gasthaus "Paradeiser").

Den Höhepunkt der Jubliäumsfeiern bildet das Oktoberfest in der Wiener Stadthalle. Am 3. Oktober erfolgt der Auftakt mit einem Einzugsmarsch, an dem auch einige Gastkapellen teilnehmen.

Am 4. und am 11. Oktober finden Festkonzerte statt. Sprecher ist Herr Hiesl, die Festansprache hält Direktor Bellowitsch, der auch als Festobmann die Organisation der Ständchen, die Einladung der Ehrengäste usw. übernimmt.

1970
Der Umbruch

Bei der Generalversammlung am 4. Jänner 1970 wird die Fusionierung des Musikvereins "Rudolfsheim" mit dem 1. Wiener Jägermusikzug beschlossen. Der neue Name des Musikvereins lautet somit ab diesem Tag "Musikverein Rudolfheim - 1. Wiener Jägermusikzug".

Mit dem Anhang "1. Wiener. Jägermusikzug" bietet sich nun die Möglichkeit einer Neueinkleidung. Es werden verschiedene Angebote überprüft, bis man sich schließlich für den Ankauf von "Salonsteirern" (bestehend aus dunkelgrauer Jacke mit grünen Kragenaufschlägen, grüner Weste und dunkelgrauer Hose mit grünen Seitennähten) entschließt. Folgende Zusatzausstattungen sollen den Anzug komplettieren: Kragenaufputz (Eichenlaub aus Altsilber), Lyra auf dem rechten Unterarm und Schulterspange rechts (Zur Fixierung der Instrumentenschnüre). Es werden 42 Anzüge und zwei Kostüme (für die Marketenderinnen) angeschafft.

Beim 45-jährigen Vereinsjubiläum tritt der Musikverein erstmals in der neuen Tracht in Erscheinung.

Gleichzeitig mit der Neueinkleidung wird beschlossen, von der damals üblichen "hohen"-Stimmung auf "Normal"-Stimmung umzustellen.

1965-1967
Schon 40 Jahre

Anlässlich des 40-Jahr-Vereinsjubiläums findet am 25. September 1965 in der Wiener Stadthalle ein Festkonzert statt. In Anwesenheit des 15. Bezirkes werden verdienstvolle Musiker geehrt. Am 26. September 1965, nach einem gemeinsamen Festgottesdienst, spielt der Musikverein einen Frühschoppen und anschließend beim Oktoberfest in der Wiener Stadthalle. Als Spende des Ehepaares Margarethe und Josef Böhm erhält der Musikverein eine eigene Vereinsfahne.

Am 18. September 1966 - nach einem Ständchen um 6 Uhr früh, das der Fahnenpatin Frau Margarethe Böhmer gewidmet ist - sammeln sich die Musiker beim Gasthaus Kindler, um gemeinsam mit der Kapelle der Lohnschlächter zur Pfarrkirche Rudolfsheim zu marschieren. Hier werden im Pfarrsaal Ehrenurkunden an Frau Böhmer und Monsignore Gstaltmayr überreicht; verdienstvolle Musiker des Vereins erhalten Ehrenabzeichen.

Anschließend wird in der Kirche die Vereinsfahne im Rahmen eines Festgottesdienstes von Msgr. Gstaltmayr feierlich geweiht.

Den Abschluss bildet ein Frühschoppenkonzert in der Wiener Stadthalle, bei welchem der Musikverein abwechselnd mit der Kapelle der Lohnschlächter musiziert.

Da mit Ende 1966 der Gasthausbetrieb von der Familie Kindler nicht weitergeführt wird, wird dem Musikverein mit 31. Dezember 1966 das Probenlokal gekündigt. Mit Jänner 1967 bezieht der Musikverein neue Probenräumlichkeiten im Gasthaus "Paradeiser" (Inhaber Hedwig Hederer), Sturzgasse 45 im 15. Bezirk. Die Übersiedlung erfolgt am 2. Jänner. Mit dabei Herr Hawlik - der einen Lkw samt Fahrer zur Verfügung stellt - sowie die Herren Oberschick, Wald, Rom, Grabner, Familie Kastner und Obmann Wend.

1964-1965
Es geht aufwärts

Über die Bekanntschaft von Obmann Wend mit dem Direktor der Wiener Stadthalle - Herrn Leopold Bellowitsch - wird der Musikverein zur "Hauskapelle" der Stadthalle. Durch die vielen Auftritte, die Direktor "Bello" (wie er von allen genannt wird) dem Musikverein vermittelt, erhält die Kapelle einen großen Bekanntheitsgrad. Durch seine Initiative gelingt es auch, das 1. Wiener Landesmusiktreffen im Rahmen der WIG `64 im Donaupark abzuhalten. Aufgrund seiner Verdienste wird Direktor Bellowitsch zum Ehrenmitglied des Musikvereins ernannt.

1956-1963
Ein neuer Anfang

Nach einer teilweisen Auflösung des Musikvereins "Breitensee" beschließen die ausgetretenen Musiker - über die Vermittlung des Malermeisters Karl Schippel - dem immer noch stillgelegten Musikverein "Rudolfsheim" beizutreten. Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Franz Seidel nimmt man im Februar 1956 im Weinhaus "Matauschek"; die Probenarbeit wieder auf; der ehemalige Obmann des Musikvereins "Breitensee" - Herr Josef Wend - übernimmt die Obmannstelle des Musikvereins "Rudolfsheim".

Nachstehend seien einige Personen erwähnt, die am Wiederaufbau des Musikvereins verdienstvoll mitgearbeitet haben: Obmann Josef Wend, Kapellmeister Franz Seidel, die Herren Rockenbauer, Fischer, Wald, Skrabal, Fritz Steinbrecher sen. und jun., Leopold Pitzinger, Leopold Haberler, Herr und Frau Kastner und - nicht zu vergessen - Herr Josef Socek, der - solange der Musikverein kein eigenes Schlagzeug besitzt - zu jeder (!) Probe sein eigenes Schlagzeug mitbringt und dem Verein zur Verfügung stellt.

Im Jahr 1958 erhält der Musikverein erstmals eine einheitliche Bekleidung - über Obmann Wend, der Angestellter der Wiener Verkehrsbetriebe ist, werden den Musikern gut erhaltene Sommeruniformen der "Straßenbahner" zur Verfügung gestellt. Aus Altersgründen legt Kapellmeister Seidel 1959 seine Funktion im Musikverein nieder. Als sein Nachfolger übernimmt Herr Leopold Müllner jun. die musikalische Leitung des Vereins.

Kapellmeister Müllner legt im August 1963 seine Funktion als musikalischer Leiter zurück. Seine Nachfolge tritt Herr Alexander Neumann an.

1939 - 1945
Der 2. Weltkrieg

Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges muss der Musikverein seine Aktivitäten immer mehr einschränken und schließlich ganz aufgeben, da der Großteil der Musikkameraden einrücken muss. Der Musikverein "Rudolfsheim" besteht nur noch auf dem Papier.

Einige Versuche, den Verein in den Nachkriegsjahren wieder zu aktivieren, gelingen jeweils nur für kurze Zeit und bleiben ziemlich erfolglos. Namen wie Anton Hawlik jun. und Josef Hawlik, Karl Safarik, die Kapellmeister Karl Petrik und Franz Kubitschek sind uns aus dieser Zeit in Erinnerung.

1925-1938
Der Beginn

Im Jahre 1925 löste sich die Reichskapelle "Breitensee" vom Reichsbund "Breitensee" und gründet den Musikverein "Rudolfsheim". Mit der Genehmigung der Vereinsbildung, der Bildung des Vorstands und der Formulierung der Vereinsstatuten nimmt das Unternehmen konkrete Formen an.

Eng verbunden mit der Gründung des Vereines ist der Name des Schokoladenerzeugers Anton Hawlik sen., der durch Darlehen und Spenden die finanzielle Grundlage zur Vereinsbildung schafft, da Instrumente und Noten im Reichsbund verbleiben.

Der damalige Kapellmeister ist Herr Leopold Müller sen., unter dessen musikalischer Leitung der Musikverein bis 1938 erfolgreich tätig ist. Bei Auftritten erscheinen die Musiker in Privatkleidung, haben aber - um ein halbwegs einheitliches Bild abzugeben - lila Samtkappen erhalten.
Copyright © 2006 by Sandy Angerer-Konsbruck